NOTRUF 122

23.04. - Brandeinsatzübung am Campus Urstein

Datum:23.04.2014
Alarm um:19:15 Uhr
Einsatzdauer:1,5 h
Mannschaftsstärke:-- Mann
Fahrzeuge:Tank, Rüstlösch, Pumpe, Bus
Weitere Einsatzkräfte:Rotes Kreuz

Genauso wie die Schulungen an der Landesfeuerwehrschule, Kurse und Bewerbe gehören Übungen zur notwendigen Ausbildung eines Feuerwehrmannes. Wenn die Sirene heult müssen die verschiedenen Arbeitsschritte eintrainiert sein, um eine schnelles und vor allem effektives Vorgehen zu ermöglichen.

Eine dieser wichtigen Übungen stand am Mittwoch, den 23.04.2014, am Programm. Ausgangslage war die Annahme eines Zimmerbrandes im Campus Urstein (Studentenwohnheim) im 5. Stock. Schon bei der Anfahrt sah der Einsatzleiter den Rauch aus dem Gebäude qualmen und entschloss sich so, die Mannschaft der nachfolgenden Fahrzeuge mit Atemschutzgeräten ausrüsten zu lassen.

Dies stellte sich als goldrichtig heraus, da bei Ankunft am Campus dem Einsatzleiter Passanten entgegenkamen, welche von 4 vermissten Personen berichteten. Wenige Sekunden nach Eintreffen am Einsatzort machte sich der erste Atemschutztrupp auf den Weg in den 5. Stock und rettete in weiterer Folge 2 verletzte Personen, welche vom Roten Kreuz sofort erstversorgt wurden.

In der Zwischenzeit stellte der Einsatzleiter fest, dass aufgrund des Zimmerbrandes die Stromversorgung zum Aufzug nicht mehr funktionierte. Nach kurzen Erkundungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass sich im Aufzug zwei Personen befanden, welche teilweise in Panik ausbrachen.

Nachdem die beiden Einsatzszenarien zügig abgearbeitet wurden konnten die beiden eingesetzten Atemschutztrupps vom nunmehr gelöschten Zimmerbrand den Rückweg aus dem Gebäude antreten. Auf nicht einmal halber Strecke ins Freie - im Stiegenhaus - brach plötzlich ein Feuerwehrkamerad zusammen und blieb leblos auf der Treppe liegen. In diesem Moment war Handeln angesagt! Die anwesenden Kameraden befreiten den am Boden liegenden Atemschutzträger von seiner Atemschutzmaske und dem Gerät, legten ihn auf eine Trage und übergaben ihn sofort an das Rote Kreuz, welches den Gesundheitszustand des Kameraden überprüfte und Sofortmaßnahmen setzte.

Nach rund 1,5 Stunden waren die Einsatzszenarien durchgespielt und die Übung zu Ende. Sinn solcher Übungen ist es, die Grenzen der einzelnen Feuerwehrmitglieder auszuloten und das Zusammenspiel im Team zu trainieren. Das Ziel, besser, schneller und effektiver helfen zu können, wird uns auch in den nächsten Übungen begleiten.

Ein Dank gilt den Kameraden

BI Piniel Josef
Lm Kittl Gerhard
Lm Huka Stefan

für das Ausarbeiten dieser Übung!

 

 

P.S.: Alle beschriebenen "Brandopfer" und "Zusammenbrüche" wurden simuliert und es kamen bei dieser Übung weder Personen noch Tiere zu Schaden.

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